Ist doch alles Käse

Wer mich kennt, weiß, dass ich kein begnadeter Sternekoch bin und dazu neige die Telefonnummer der nächsten Pizzeria raussuche wenn ich mich um mein Essen auswärts kümmern muss. Da diese gewohnte Methode auf Dauer allerdings ziemlich teuer geworden wäre und ich auch mal meine nicht vorhandenen Kochkünste bemühen wollte, habe ich den Käse für mich entdeckt. Für mich war Käse nur auf Pizza gut, doch in Neuseeland lernt man, dass Käse ALLES besser macht. So habe ich von Claudi und Lisa den Tipp mit dem Käsetoast bekommen, den ich bisher fast immer gegessen habe, aber auch das wohl komplizierteste Rezept aus meinem Repertoire gab es gelegentlich: Nudeln mit Tomatensauce. Wenn man sich mal etwas gönnen wollte gab es Tomatensauce mit Basilikum Blättern. Bevor jetzt aber jemand fragt, ob es auch mal etwas anderes gab, Sushi und Nachos sind wie zuhause auch ein wichtiger Teil gewesen. Und gelegentlich gab es sehr leckeres Essen auswärts. Leider habe ich es nicht geschafft gute Spiegeleier zu machen, aber die Rührschüssel zu Cornflakes Schüssel umfunktioniert.

Anyone who knows me knows that I’m not a gifted star chef and tends to pick out the phone number of the nearest pizzeria when I have to take care of my food. Because this usual method would have become quite expensive over time and I also wanted to try my non-existent cooking skills, I discovered the cheese for me. For me cheese was good only on pizza, but in New Zealand you learn that cheese makes EVERYTHING better. So I got the tip from Claudi and Lisa about the cheese toast, which I have almost always eaten, but also the most complicated recipe from my repertoire I have eaten occasionally: pasta with tomato sauce. If I wanted to treat yourself, I bought tomato sauce with basil leaves. But now before someone asks if there was something else, sushi and nachos have been an important like they have been at home as well. And occasionally I had delicious food out. Unfortunately, I did not make good eggs sunny side up, but turned the mixing bowl into a cornflake bowl.

Wellywood Hills

Nachdem ich nun die Südinsel komplett innerhalb eines Monats erkundet habe und zusammen mit Anna und Vivi mit der Fähre wieder auf die Nordinsel übergesetzt habe, blieben wir die nächsten drei Nächte in Wellington um zum einen nicht ständig nur im Bus zu sitzen und zum zweiten um die Stadt weiter zu erkunden. Nach dem Ausschlafen haben wir uns auf den Weg zum Botanischen Garten gemacht und die Aussicht vom höchsten Gebäude der Stadt genossen. Außerdem war des der Nationalfeiertag „Waitangi Day“ an dem die Gründung Neuseelands gefeiert wird. Aus diesem Grund haben wir mit vielen anderen auf der Festwiese der Hauptstadt den Konzerten zugehört. Am nächsten Tag stand dann Shoppen ohne kaufen auf dem Plan. Eine hervorragende Art den Spaß des Einkaufens ohne die Sorgen des Geldverlusts zu haben. Am Abend haben wir uns dann dazu entschlossen auf den Mount Victoria zu laufen, jedoch ein Uber genommen da wir nicht laufen wollten. Augenscheinlich haben wir uns für einen hervorragenden Abend entschieden, da die Aussicht einmalig war.

After exploring the South Island completely within a month and traveling with the ferry back to the North Island with Anna and Vivi, we stayed in Wellington for the next three nights, not only because we were tired of sitting in the bus but also to explore the city even further. After getting up we made our way to the botanical garden and enjoyed the view from the tallest building in the city. It was also the national holiday „Waitangi Day“ on which the founding of New Zealand is celebrated. For this reason, we have listened to many concerts on the festival grounds of the capital. The next day was shopping without buying on the plan. An excellent way to have the fun of shopping without the worries of losing money. In the evening we decided to walk to Mount Victoria, but took an Uber because we did not want to walk up the Mount. Apparently we chose the perfect day due to the amazing view and the weather.

Milford Sound – Video

Milford Sound ist eine der großartigsten Sehenswürdigkeiten Neuseelands. Die riesigen Dimensionen der aus dem Wasser ragenden Felswände lässt nur erahnen wie gigantisch die Gletscher in dem Fjord einmal gewesen sind.

Milford Sound is one of New Zealand’s greatest attractions. The huge dimensions of the rock walls sticking out of the water only give a hint how gigantic the glaciers in the fjord once were.

Queenstown – Video

Queenstown, so wurde mir gesagt, sei die schönste Stadt der Südinsel Neuseelands und zusammen mit Marilu, Annika, Denise, Nele und Nina habe ich genug Zeit gehabt die Stadt zu erkunden. Es gibt wahrhaftig keine schönere Stadt auf der Südinsel.

Queenstown, I was told, is the most beautiful city on the South Island of New Zealand, and together with Marilu, Annika, Denise, Nele and Nina I had enough time to explore the city. There is no stunning city on the South Island.

Oh Captain! My Captain!

Die morgendliche Frühwanderung zum Bus Richtung Kaikoura hinter mir, ging es über die erst seit kurzer Zeit eröffnete Straße nach Kaikoura. Der Stray Bus fährt die Stadt erst seit Anfang Januar wieder an, da die Straße bei dem Erdbeben 2011 vollständig zerstört wurde und heute immer noch größtenteils einspurig ist und somit viele Ampelbaustellen aufweist. In der Stadt angekommen ging es zunächst für uns alle zu den Seelöwen, die durch das Erdbeben neue Plätze gefunden haben an denen sie tagsüber schlafen. Den Nachmittag verbrachten wir am Hostel eigenen Pool und haben in der Sonne ein Mittagsschlaf gemacht. Hart arbeiten an der Bräune. Abends gab es dann als Abendessen eine richtige Abwechslung für mich, denn ich habe mit Anna und Vivi Wraps gemacht und für jeden gab es noch sein Lieblingsbier. Da die Stadt nicht gerade viel zu bieten hat ging es am nächsten Tag weiter zum Fähranleger und von dort aus mit der Fähre wieder auf die Nordinsel.

The early walk to the bus heading to Kaikoura behind me, we drove up the road to Kaikoura. The Stray Bus hasn’t  been operating on the route for several years and now since January, as the road was completely destroyed during the 2011 earthquake and is still largely single-lane and therefore has many traffic light construction sites. When we arrived in the city, all of us went to the sea lions, who found new places to sleep during the day due to the earthquake. We spent the afternoon at the hostel’s own pool and had a nap in the sun. Working hard on the tan. In the evening there was a real change for me as dinner, because Anna, Vivi and I made wraps and everyone got their favorite beer.In fact the city does not have much to offer, we went on the next day to the ferry dock and from there by ferry back to the North Island.

Vom Supersportwagen zum Einkaufswagen

Weg von den ganzen Chinesen ging es mit dem Stray Bus für mich nach Christchurch, wo noch mehr Chinesen scheinbar die gleiche Idee hatten wie ich: Die Stadt erkunden. Das so manches Schild nach english auch in chinesisch beschriftet ist erklärt so einiges. Um die Südinsel doch nicht zu schnell zu bereisen und um nicht ständig in jedem Hostel nur eine Nacht zu bleiben, was auf Dauer echt nervt und extrem entkräftet, habe ich mir acht Tage Zeit genommen um die Stadt zu erkunden. Das YHA in Christchurch ist definitiv die beste Unterkunft hierfür. Direkt im Stadtzentrum gelegen und absolut sauber. Da mich der Speicherplatz meines MacBooks im Stich ließ ging mein erster Tagesausflug zum Free Wifi in der Innenstadt, um meine ganzen Filme auszulagern. Bei der Erkundung der Stadt ist es nicht zu übersehen welche schweren Folgen die Erdbeben der letzten Jahre in der Stadt hinterlassen haben. Es gibt riesige brachliegende Flächen angrenzend an große neue Bürogebäude. Zum einen verleiht dies der Stadt ein interessantes Flair, jedoch ist trotz der sieben Jahre seit dem letzten Erdbeben immer noch im Bau oder immer noch beschädigt. Leider habe ich nur wenige Fotos der kaputten Häuser und Brachflächen, da sich diese schwer fotografieren lassen. Einer meiner Ausflüge ging aber in das vollkommen neue Audi Autohaus, wo ich natürlich nicht um das Fachsimpeln mit den Verkäufern kam. Mit etwas Charme war auch ein Probesitzen im R8 V10 plus und einer Fahrt im A6 drin. Auch wenn ich den V10 oft gehört habe, so klingt er in einem geschlossenen Raum mehr als beeindruckend und begeistert mich immer wieder. Bei der Stadterkundung durfte der Botanische Garten natürlich nicht fehlen, aber auch eine kostenlose Mitfahrt in der Tram sind ein Muss. An einem der letzen Tage ging es mit Demi noch in die schönste Straße Christchurchs direkt hinter dem Tram-Depot, in der es das beste Eis der Stadt gibt. Vielleicht aber auch das beste Eis Neuseelands. Leider war es auch der letzte Tag der Container Mall, die seit sieben Jahren geöffnet war. Drei Tage bevor es weiter geht sind Anna und Vivi auch in Christchurch angekommen und so ging es erst einmal zusammen einkaufen und den Spielplatz unsicher machen. Am letzten Abend gab es dann noch eine sehr unangenehme Nachricht: Um mit dem Stray Bus weiter nach Kaikoura zu fahren, muss ich mit meinem ganzen Gepäck und Lebensmitteln zu Fuß drei Kilometer um sechs Uhr morgens ans andere Ende der Stadt zum Stray-Hostel laufen. Uncool.

Away from all the Chinese, the Stray Bus took me to Christchurch, where even more Chinese people seemed to have the same idea as me: Explore the city. The many signs that are labeled in English and also in Chinese explained a lot. In fact I don’t want to travel across the South Island not too fast and stay in each hostel for one night, which is really annoying over the time and extremely exhausting, I booked eight days to explore the city. The YHA in Christchurch is definitely the best place to stay. Right in the city center and absolutely clean. As I was running out of memory on my MacBook, my first day in the city was to the Free Wifi in downtown to outsource all my movies. When exploring the city, it is impossible not to find all serious consequences that the earthquakes of recent years have left in the city. There are huge fallow land next to large new office buildings. On the one hand, this gives the city an interesting flair, but despite the seven years since the last earthquake, it is still under construction or still damaged. Unfortunately, I have only a few photos of the broken houses and empty spots, as they are difficult to photograph. One of my trips, however, went to the completely new Audi dealership, where I had some geek chats about the cars with the sales people. With some charm I could sit in the R8 V10 plus and got a ride in the A6. Even though I have heard the V10 many times, it sounds more than impressive in a closed room and keeps on fascinating me. When exploring the city the Botanical Garden and  also a free ride in the tram are a must-do. On one of the last days, Demi and I found the most beautiful streets in Christchurch  directly behind the tram depot, where you can find the best ice cream in the city. Maybe also the best ice cream in New Zealand. Sadly it was also the last day of the Container Mall which was open for seven years. Three days before I move on, Anna and Vivi arrived in Christchurch and so we went shopping together and made the playground unsafe. On the last evening there was a very unpleasant message: To continue on the Stray Bus to Kaikoura, I have to walk all the way to the Stray Hostel with my luggage and groceries three kilometers at six o’clock in the morning. Not cool.

Schweiz? Colorado? Neuseeland!

Raus aus dem Süden und zurück in die schönen Ecken der Südinsel Neuseelands. Auf der Rückfahrt ein nächtlicher Stop in Queenstown und schon ging es morgens mit dem Stray Bus und einen nicht gerade motivierten Busfahrer der ironischerweise „Happy“ heißt vorbei an Cromwell zum Mount Cook. Auch wenn dieser sehr nah an der Westküste gelegen ist, ist dieser nur über eine Straße von der Ostküste erreichbar. Diese Straße zieht sich entlang des Lake Pukaki, der durch seine blaue Färbung wunderschöne und wirklich unbearbeitete Fotos wie Filter aussehen lässt. Am Ende des Sees ragt der höchste Berg Neuseelands wie auf der Toblerone Verpackung  mit seiner Schneespitze aus den anderen Bergen heraus. Da es am nächsten Morgen schon weitergeht beeilte sich der Busfahrer damit man noch zu einer der kurzen Wanderungen am Nachmittag aufbrechen konnte. Ich entschied mich für die zweistündige Wanderung zum Kea Lookout der einen unglaublichen Ausblick auf die Berge, das Eis und die Seen zulässt. Leider wurde mir gesagt, dass es noch schöner ist wenn man zum noch höher gelegenen Hooker Lake wandert, der vor dem Mount Cook gelegen ist und es ermöglicht an Eisschollen vorbei zu schwimmen. Am nächsten Morgen ging es dann zunächst die Straße entlang des Sees zurück und dann zum nächsten See wo die berühmteste Kirche Neuseelands steht, die Church of the Good Shepherd. Leider hatten nicht nur wir die Idee an der Kirche anzuhalten, sondern gleich 3 Reisebusse aus China. Es war unmöglich ein Foto ohne eine Person auf dem Bild zu machen und es war für die Personen aus unserem Bus schon spannender die Chinesen mit ihren klischeehaften monströsen Kameras und Selfie Sticks zu beobachten. Sind wir immer noch in Neuseeland?

Out of the South and back into the beautiful corners of the South Island of New Zealand. On the way back there was a night stop in Queenstown and in the morning it was time to catch the Stray Bus and a not really motivated bus driver who ironically has the name „Happy“ took us past Cromwell to Mount Cook. Although this is located very close to the west coast, this is only accessible via a road from the east coast. This road stretches along Lake Pukaki, which, through its blue color, makes it possible to take beautiful and unprocessed photos that look like filters. At the end of the lake, the highest mountain of New Zealand stands out from the other mountains with its snow peak, just like on the Toblerone packaging. Because we will leave the next morning, the bus driver hastened to arrive early at the Mount so we could go on one of the short hikes in the afternoon. I wanted to go for the two-hour hike to Kea Lookout, which offers incredible views of the mountains, ice and lakes. Unfortunately, I was told that it is even better to hike to the even higher Hooker Lake, which is located in front of Mount Cook and allows you to swim past ice floes. The next morning we went back the road along the lake and then to the next lake where the most famous church in New Zealand is located, the Church of the Good Shepherd. Unfortunately, not only we had the idea to stop at the church, but three coaches from China. It was impossible to take a picture without a person in the picture and it was even more interesting for the people from our bus to watch the chinese people with their stereotypical monstrous cameras and selfie sticks. Are we still in New Zealand?