Ein Moment der Stille

Vor meiner Reise nach Neuseeland sagte man mir, dass irgendwann ein Moment kommt, bei dem einem der Atem stockt. Ein Moment der voller Ehrfurcht, der einem zeigt wie klein wir im vergleich zu etwas monumentalem sind. Nach Queenstown ging es mit dem Stray Bus nach Milford Sound. Einem falsch benannten Fjord im Fiordland in Neuseeland. Am Wasser angekommen ging es auf das Schiff, das uns durch den gigantischen Fjord fuhr. Erst hier begreift man die Größe der Felswände, die man vorher nur auf Fotos gesehen hat. Vor einem Wasserfall der 150 Meter hoch ist hielt der Captain an und man konnte dazu im Vergleich die mehr als einen Kilometer hohen Felswände hochschauen. Überwältigt von den Eindrücken ging es mit dem Bus zur Übernachtung, einem alten Bergarbeiter Camp, das noch abgelegener als der Abel Tasman Nationalpark liegt und nur Strom über einen Dieselmotor am Abend generiert.

Before my trip to New Zealand, I was told that at some point there will be a moment when one’s breathing stops. A moment of reverence that shows you how small we are in comparison to something monumental. After Queenstown we took the Stray bus to Milford Sound. A falsely named fjord in Fiordland in New Zealand. Arrived at the water we went on the ship, which drove us through the gigantic fjord. Only then you understand the size of the rock walls, which were previously only seen in photos. In front of a 150 meter high waterfall, the captain stopped and in comparison you could see the more than one kilometer high cliffs. Overwhelmed by the impressions, we took the bus for the overnight accommodation, an old miner’s camp that is even more remote than the Abel Tasman National Park and generates only electricity from a diesel engine in the evening.

Große Stadt ganz klein

Bevor es weiter nach Queenstown ging haben wir unterwegs oft mit dem Stray Bus angehalten um uns zum Einen natürlich die Landschaft anzusehen, aber auch um den Ort zu besuchen an dem das Bungy Springen populär wurde. Kurz vor Queenstown und neben einem Feld auf dem Alanis Morissette Neuseeland unterhielt, findet sich eine alte Eisenbahnbrücke an der A. J. Hackett das Bungy Springen für die Allgemeinheit populär machte. Heute ist der Ort weltberühmt und definitiv ein Besuch wert auch wenn ich es mich im Leben nicht traue. Für mich war der Audi R8 auf dem Parkplatz schon Attraktion genug. Anschließend geht es in die Stadt weiter in die größte Stadt im Süden, die zwar viele Bekannte Marken beherbergt und ein großer Touristenmagnet ist, jedoch auf einer Größe, über die sogar Herbern lachen würde. Abends ging es dann zum Lieblingsplatz unserer Busfahrerin Natalie und danach in die Clubs der Stadt. Am nächsten Tag ging es mit der Seilbahn hoch hinaus über die Stadt, die malerisch am Rande eines Sees liegt, der umgeben von riesigen Bergen ist. Anschließend mit einigen aus dem Stray Bus in die Stadt, wo in der Yonder Bar eine Band spielte. Am letzten Tag stand dann noch der Stadtgarten auf meinem Plan. Interessanterweise hat diesen noch kein Tourist für sich entdeckt und man konnte ganz für sich den Garten erkunden. Am meisten habe ich mich jedoch gefreut Nina und Nele in Queenstown zu treffen. Seit meiner Ankunft in Neuseeland treffe ich die beiden immer wieder.

Before the Stray bus arrived in Queenstown we stoped at some spots for some great images of the landscape but also to stop at at the place where the Bungy Jump became famous. In a short distance to Queenstown next to a field where Alanis Morissette entertained New Zealand you can find an old rail road birdge where A. J. Hackett made Bungy Jumping popular. Today the place is world famous and definitely worth a visit even though I’m never going to jump from a bridge. For me the Audi R8 on the parking lot was stunning enough. After the visit we were heading to the city of Queenstown that inhabits some well known brands and is also a huge tourist attraction but on the other hand in a size my home town would lough about. In the evening we went to the favorite spot of our bus driver Natalie and afterwards to the clubs of the city. The next day, the cable car took us high above the city, beautiful located at a lake surrounded by huge mountains. Then with some people from the Stray bus into the city, where a band played at the Yonder bar. On the last day, the city garden was on my plan. Strangely this has not been discovered by tourists yet and I could explore it on my own. The best part was that I finally met Nina and Nele in Queenstown again. Since I arrived in New Zealand we met all over the country.

 

Beinahe obdachlos

Weg vom Gletscher geht es vorbei an Wasserfällen, glasklaren Seen und natürlich immer an der Westküste entlang. Die Gewässer auf der Südinsel sehen alles andere als natürlich aus und untermalt mit den Wasserfällen glaubt man beinahe im Film zu sein. Der nächste Halt ist Wanka am gleichnamigen See. Mein Plan war eigentlich in der Stadt für 3 Nächte mit Anna und Vivi zu bleiben, dass jedoch ein Energy Drink mir das kaputt macht hätte niemand gedacht. Red Bull veranstaltete an dem Wochenende unseres Aufenthalts ein Downhill Event, auf Grund dessen alle Hostels, Hotels und sogar Airbnb’s ausgebucht waren. Abends waren wir drei ziemlich verzweifelt, da wir nicht wussten wo wir die kommenden 2 Nächte schlafen werden. Da ich die Südinsel nur noch im Schnelltempo sehen möchte, da diese leider meinem Portemonnaie nicht zusagt, entschied ich mich nach der bereits gebuchten Nacht weiter nach Queenstown zu fahren. Anna und Vivi hatten Glück für die nächste Nacht doch noch ein Hostel gefunden zu haben, jedoch mussten sie die dritte und letzte Nacht mit dem Schlafsack im Park. Wie mir berichtet wurde sogar sehr angenehm, bis um vier Uhr morgens die Sprinkler angingen. Als weitere gute Nachricht: Ich habe meinen Rückflug endlich gebucht. Am 22. März geht es zunächst nach Hongkong und am 24. März mit dem letzten Cathay Pacific Flug nach Düsseldorf.

Leaving the glacier behind, passing lakes with clear water and waterfalls and always in the near to the west coast.Die water on the south island looks anything but natural through the blue color and with those stunning waterfalls you believe you’re on a movie set. The next stop is Wanaka at the Lake Wanaka. My plan was to spend three nights with Anna and Vivi in the city, but I never thought an energy drink will ruin my stay. Red Bull was hosting a downhill event which let to a completely booked out city. We were really stressed in the evening not knowing where we will spend the next two nights. In fact I want to travel all over the south island in a very short time due to the fact my wallet is not a huge fan of the south I decided to travel on after my pre-booked night in Wanaka and head to Queenstown. Anna and Vivi luckily found a hostel for the next night but had to spent the third and last night in the park with their sleeping bags. Later they told me it was pretty comfy until four o’clock when the sprinklers turned on. Good news everyone! Finally I booked my flight home for 22th march to Hongkong and with the last official flight of Cathay Pacific to Düsseldorf on 24th march back home.

Auf zu Franz Josef aka Jupp

Auch wenn der Ort Franz Josef sehr abgeschieden liegt, ist der Ort durch seine Hauptsehenswürdigkeit sehr beliebt und gut besucht. Dem entsprechend ist das Rainforest Retreat Hostel gut ausgestattet und bietet jeden Abend das Pizza all you can eat Special. Das haben Roberta, Emma und ich uns nicht entgehen lassen. Am nächsten Tag hat es fast nur geregnet und wir haben den Gletscher beinahe schon abgeschrieben. Als der Regen dann doch aufgehört hat, haben Anna, Vivi und ich uns auf den Weg Richtung und Gletscher gemacht und dann mit einer Aussicht auf den Gletscher belohnt worden, die den langen Weg definitiv wert war. Getreu dem Motto unseres Busses „Go further of the beaten track“ Haben wir dabei wörtlich genommen und haben für so manches Foto den Track verlassen und einen Hügel erklommen.

Although the Franz Josef is very remote, the place is very popular and well visited because of its main attraction. Thats the reason why the Rainforest Retreat hostel is well equipped and offers a Pizza all you can eat special every evening. Roberta, Emma and I did not miss that. The next day it was only raining and we almost wrote off the glacier. When the rain stopped, Anna, Vivi and I set off for the walk heading to the glacier and were rewarded with a view of the glacier that was definitely worth the long journey. Like the motto of our bus „Go further of the beaten track“ we took it literally and left the track for many a photo and climbed a hill.

Geisterstadt und Pfannkuchen

Wieder im digitalen Bereich geht es vom National Park in die Geisterstadt Westport, die vor allem durch breite und leere Straßen besticht. Ansonsten bietet die Hafenstadt nichts was zum verweilen einlädt. Nach zwei Nächten im YHA in Westport geht es mit Anna und Vivi weiter Richtung Franz Josef Gletscher, doch vorher geht es mit dem Stray Bus zu den Pancake Rocks an der Westküste. Neben den Felsen, die Ähnlichkeit mit gestapelten Pfannkuchen besitzen, ist vor allem die Brandung ein Highlight.

Back in the digital world, I leave the National Park to go to the ghost town of Westport, which stands out for its wide and empty streets. There is nothing else that impress. After two nights at the YHA in Westport, Anna, Vivi and I continue towards the Franz Josef Glacier, but before that, the Stray Bus takes us to the Pancake Rocks on the west coast. In addition to the rocks, which are similar to stacked pancakes, especially the waves at coast are highlight.

Fehler 404 – Keine Verbindung

Auch abseits des Internets bin ich unterwegs! Man glaubt es nicht aber ich habe die vier Tage im Abel Tasman Nationalpark ohne WLAN und Handy Empfang überlebt. Ich hätte nie gedacht einmal so weit von allem entfernt zu sein. Neben dem Restaurant „Fat Tui“ gibt es am Campingplatz nichts außer Natur. Da es an den ersten beiden Tagen nur geregnet hat wurde ein Film nach dem anderen geguckt und es blieb viel Zeit um die anderen kennen zu lernen, wie beispielsweise Katharina aus Lüdinghausen. Nachts konnte man die Sterne klar sehen und sogar fotografieren! Am dritten Tag konnte ich schließlich einen Teil des Abel Tasman Coast Tracks wandern und wurde mit wunderschönen Stränden belohnt. Am letzten Abend gab es wie die meisten Abende sonst auch: Nudeln mit Tomatensauce. Meh.

You won’t believe it but you can also find me at places without wifi or a mobile data connection like the Abel Tasman National Park. I never thought I could get so remote. Besides the restaurant „Fat Tui“ there is nothing but nature around the camp ground. Due to the rain on the first two days all we could do was watching movies and get to know everyone in the camp like Katharina who lives in Lüdinghausen, only 20 minutes from my home town. At night it was a highlight to watch the stars which you could also photograph! On the third day I could finally go on a hike on the Abel Tasman Coast Track and saw a lot of beautiful beaches. The dinner for the last evening was of course: pasta with tomato sauce. yuck.